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Worte des Glaubens und klassische Texte bekannter Autoren zum
Danke sagen, sowie Bücher- und Geschenk-Tipps.


Dankgebet

Im Rauschen des Stromes, im Donnerklang,
Wenn Stumwind braust von fern,
Im Blättergesäusel, im Vogelgesang,
Ich höre die Stimme des Herrn.

Was duftig aus Laub durchwürzt die Luft,
Aus Blumenkelch und Kern,
Hoch steigt es empor als Opferduft,
Ich fühle den Hauch des Herrn.

Die Früchte des Feldes, die Frucht vom Baum,
Die Gaben geniess ich gern;
Was Labe mir ist auf dem Erdenraum,
Es kommt von Gott dem Herrn.

Bis irdisches Dunkel wird einst vergeh'n,
Ich werd' auf and'rem Stern
Die Glorie Gottes, die Sonne seh'n
Und preisen das Licht des Herrn!

(Ludwig August Frankl von Hochwart 1810-1894, österr. Arzt, Dichter,
Journalist, Schriftsteller)




Der Mensch

Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

(Fjodor Dostojewski 1821-1881, russischer Dichter)




Ich danke Gott

Ich danke Gott und freue mich
Wie's Kind zur Weihnachtsgabe,
Dass ich hier bin! Und dass ich dich
Schön menschlich Antlitz habe.

Dass ich die Sonne, Berg und Meer,
Und Laub und Gras kann sehen
Und abends unterm Sternenheer
Und lieben Monde gehen.

Gott gebe mir nur jeden Tag.
So viel ich darf zum Leben,
Er gibt's dem Sperling auf dem Dach;
Wie sollt' er's mir nicht geben!

(Matthias Claudius 1740-1815, deutscher Dichter, Lyriker)




Danklied

Frisch auf, mein Herz! und werde Klang!
Und Seele, werde Lied!
Und Freude töne Lobgesang,
Der mir im Busen blüht!
Denn er, der alle Himmel rollt
Und zählt das Sternenheer,
Denn Gott, der Vater fromm und hold,
Verlässt mich nimmermehr.
Ich lag umhüllt mit Finsternis,
Die aus der Hölle kam,
Und durch die tiefste Seele riss
Mit Tigerklaun der Gram,
Gebrochen war mir alle Kraft,
Erloschen aller Mut,
Da rief ich dem, der alles schafft:
Mach's Vater, mach es gut!
Und plötzlich ward die Nacht zum Licht,
Zur Wonne ward das Leid,
Und wieder schaut' ich aufgericht't
Des Lebens Herrlichkeit,
Den blauen lichten Sonnenraum,
Das bunte Blumenfeld –
Da war mein Jammer nur ein Traum,
Die Welt die beste Welt.
Drum dank ich dem, der Wunder tut
Und Güte für und für,
Es rieselt jeder Tropfen Blut
Den Lobgesang in mir,
Es wird ein jeder Blick ein Strahl,
Der auf gen Himmel dringt,
Wo tausend tausend tausendmal
Das Heilig! Heilig! klingt.
Denn wie die Kindlein in dem Schoss
Die treue Mutter hegt,
Lässt seine Treue nimmer los,
Die alles selig trägt,
Und seine Liebe lockt so süss,
Was Liebe mag verstehn,
Dass wir zu ihm ins Paradies
Der Lust und Unschuld gehn.

(Ernst Moritz Arndt 1769-1860, deutscher Schriftsteller)




Dank

Mein Gott, Dir sag ich Dank,
Dass Du die Jugend mir bis über alle Wipfel
In Morgenrot getaucht und Klang,
Und auf des Lebens Gipfel,
Bevor der Tag geendet,
Vom Herzen unbewacht
Den falschen Glanz gewendet,
Dass ich nicht taumle ruhmgeblendet,
Da nun herein die Nacht
Dunkelt in ernster Pracht.

(Joseph von Eichendorff 1788-1857, deutscher Lyriker, Schriftsteller)




Dank

Es fiel ein Tau wohl über Nacht
rings auf die durstig matten Auen,
und früh war in der Sonne Pracht
des Schöpfers Lob und Preis zu schauen.
Ein diamantnes Leuchten sprühte
von Strauch zu Strauch, von Halm zu Halm,
und von Milliarden Perlen glühte
zu ihm empor ein Dankespsalm.

Nun aber sendet Tag und Nacht
der Vater seinen Segen nieder,
und hat der Segen Glück gebracht,
wo bleiben dann die Dankeslieder?
Es hat der Mensch so viel zu sagen,
doch Dank an Gott, den sagt er nicht.
O, möchte er den Tau doch fragen,
der lehrte ihm die Dankespflicht!

(Karl May 1842-1912, deutscher Schriftsteller)




Gedanken an Gott im Frühlinge

Erhabner Gott! mein froher Geist
Schwingt sich zu deinem Throne;
Dir tönt mein schwacher Lobgesang
Vom Staub, den ich bewohne.

Wie gross ist deine Majestät!
In Millionen Chören
Seh' ich dich, Unermesslicher!
Mit Lieb' und Dank verehren.

Die Erd' ist deiner Güte voll;
Und Weisheit, Macht und Stärke
Verkündigt mir, wohin ich seh,
Gott, jedes deiner Werke.

Das sanfte Weh'n der Frühlingsluft,
Die aufgesprossne Blume,
Sind deiner Liebe Denkmal mir
Im grossen Heiligthume.

Zum Tempel wird mir jeder Hain;
Es leuchtet deine Sonne
So sanft und lieblich mir herab
Auf einen Pfad voll Wonne.

Du schufst, mein Vater, mich zum Glück,
Und ewig einst zu leben;
Dich soll, so lang ich hier noch bin,
Mein schwaches Lied erheben!

Einst werd' ich hin zur Seligkeit
Der höhern Welt mich schwingen:
Dann soll mein Geist, verklärt und rein,
Dir höh're Lieder singen.

(Johanne Juliane Schubert 1776-1864, deutsche Dichterin)




Das Hohelied der Liebe

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte /
und alle Geheimnisse wüsste /
und alle Erkenntnis hätte; /
wenn ich alle Glaubenskraft besässe /
und Berge damit versetzen könnte, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
hätte aber die Liebe nicht, /
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
lässt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf. /
Prophetisches Reden hat ein Ende, /
Zungenrede verstummt, /
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, /
vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, /
redete ich wie ein Kind, /
dachte wie ein Kind /
und urteilte wie ein Kind. /
Als ich ein Mann wurde, /
legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
doch am grössten unter ihnen ist die Liebe.

- 1 Korintherbrief 13,1-13; aus: die BIBEL -



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